| Grußwort auf dem Amtsantrittsempfang für Generalkonsul Li Haiyan |
| am 7. August 2006 in Frankfurt am Main |
| Botschafter Ma Canrong(2.v. r.), Generalkonsul Li Haiyan(l.) und Gäste Sehr geehrte Frau Sozialministerin Lautenschläger, Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher Bührmann, sehr geehrter Herr Staatssekretär Bruch, sehr geehrter Herr Staatssekretär Englert, sehr geehrte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, meine Damen und Herren, am 23. Juni letztes Jahres haben wir hier zusammen die offizielle Eröffnung des chinesischen Generalkonsulats in Frankfurt gefeiert. Seitdem hat das Generalkonsulat umfangreiche Kontakte mit Regierungsbehörden und Parlamenten, mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kultur in seinem Konsularbereich aufgenommen und sich engagiert und auch erfolgreich um Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses, Förderung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, Schutz der Rechte und Interessen der Auslandschinesen, der chinesischen Studenten, der chinesischen Unternehmen bemüht. An dieser Stelle möchte ich allen Freunden , die dem Generalskonsulat Hilfe und Unterstützung gewährt haben meinen herzlichen Dank aussprechen. Es ist mir eine große Freude, heute Ihnen den neuen Generalkonsul, Herrn Li Haiyan, vorstellen zu können. Seine Vorgängerin, GeneralkonsulinXie Junping, ist inzwischen Botschafterin in Estland geworden. Herr Li stammt aus der Provinz Shandong, arbeitete lange Jahre im Handelsministerium und war zuletzt als stellvertretender Leiter der Europaabteilung für Europa und Deutschland zuständig. Er spricht gut deutsch. Ich bin der Überzeugung, dass sich das Generalkonsulat unter seiner Leitung weiter anstrengen wird, Auslandschinesen und chinesischen Unternehmen konsularische Hilfe zu leisten, die chinesisch-deutschen bilateralen Beziehungen und die freundschaftliche Zusammenarbeit der fünf Bundesländer in seinem Konsularbereich mit ihren chinesischen Partner-Provinzen zu fördern. Ich hoffe, dass Sie alle nach wie vor die Arbeit des Generalkonsulats unterstützen werden. Meine Damen und Herren, die chinesisch-deutschen Beziehungen befinden sich in der besten Phase der Geschichte. Beide Länder haben sich die strategische Partnerschaft mit globaler Verantwortung zum gemeinsamen Ziel gesetzt. Die gegenseitigen Besuche zwischen Staats-und Regierungschefs finden regelmäßig statt, die politischen Konsultations-und Kooperationsmechanismus für Bereiche wie Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Verteidigung sind hergestellt. Dialoge über Themen wie Rechtsstaatlichkeit, Menschenrecht und Umwelt sind in Gang gebracht. Außerdem haben wir beschlossen, das Kulturjahr im gegenseitigen Land zu veranstalten und mehr Studenten auszutauschen. China ist der größte Handelspartner Deutschlands in Asien, wie Deutschland der größte Handelspartner Chinas in Europa. Die Handelsvolumen sind von 270 Millionen USD im Jahr 1972, dem Jahr der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen, auf 63 Milliarden USD im Jahr 2005 gestiegen, ein 234faches Wachstum in den 34 Jahren. Deutsche Investitionen in China ist führend unter den europäischen Ländern, die Deutschland ist der beliebste Investitionsstandort in Europa für chinesische Unternehmen. Der bilaterale Austausch im Kultur- und Bildungsbereich nimmt ständig zu. Derzeit bestehen partnerschaftliche Beziehungen zwischen mehr als 300 chinesischen Hochschulen und ungefähr 100 deutschen Hochschulen. Über 30 000 Chinesen lernen oder studieren in Deutschland, 3000 Deutsche in China. Beim Ausblick auf die Zukunft stellen wir fest, dass das Potential der bilateralen Zusammenarbeit auf der Basis des gegenseitigen Nutzens enorm ist. Laß uns gemeinsam auf eine stabile und gesunde Entwicklung der chinesisch-deutschen Beziehungen hinarbeiten, zum Wohl unserer beiden Ländern und Völker. Vielen Dank! |