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China will Dialog und Kooperation zwischen G8-Staaten und Entwicklungsländern fördern
2009/07/03

Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao wird vom 8. bis 10. Juli an der Dialogkonferenz zwischen den G8-Staaten und den Entwicklungsländern im italienischen L'Aquila teilnehmen. China werde sich auf der Konferenz in L'Aquila für die Verbesserung des Dialogs sowie der Zusammenarbeit zwischen den G8-Staaten und den Entwicklungsländern einsetzen, erklärte der stellvertretende chinesische Außenminister He Yafei am Donnerstag in Beijing.

Der Schwerpunkt der Konferenz bilde die Debatte über Maßnahmen zur Wiederbelebung der Weltwirtschaft sowie zur Begegnung des Klimawandels, so He Yafei:

"Zu den Hauptthemen der Konferenz gehören die Bewältigung der Finanzkrise sowie die Wiederbelebung der Weltwirtschaft. Ebenfalls auf der Traktandenliste stehen der Klimawandel, die Energiesicherheit, die Getreidesicherheit, der internationale Handel und Entwicklungsfragen – vor allem in Bezug auf Afrika. Ich bin überzeugt, dass in diesen Fragen Einigungen erzielt werden können. Die auf der Konferenz erzielten Einigungen werden in einer Abschlusserklärung veröffentlicht werden."

Da Chinas internationaler Einfluss immer mehr zunimmt, legt China auch immer größeren Wert auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit der G8-Gruppe. China setzt sich dafür ein, dass die entwickelten Länder und die Entwicklungsländer gleichberechtigte Partner sind. Nur wenn alle Länder gleichberechtigt sind, ist eine erfolgreiche Bekämpfung der gemeinsamen globalen Herausforderungen möglich.

China erhofft sich von der Konferenz in erster Linie einen intensiveren Dialog und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den G8-Staaten und den Entwicklungsländern. Zu den konkreten Erwartungen Chinas äußert sich He Yafei wie folgt:

"Die Konferenz in L'Aquila soll ein starkes Signal zur gemeinsamen Begegnung der Finanzkrise und zur Ankurbelung der Weltwirtschaft senden und den Dialog sowie die Zusammenarbeit zwischen der G8-Gruppe und den Entwicklungsländern fördern. Wir hoffen auch, dass die Konferenz dazu beiträgt, eine Partnerschaft neuen Typs zwischen Nord und Süd zu errichten, die auf Gleichberechtigung und gegenseitigem Nutzen beruht. Die internationale Gemeinschaft muss den Einfluss der Finanzkrise auf die Entwicklung der Getreideversorgung stärker beachten. Die existierenden Schwierigkeiten der Entwicklungsländer – besonders der afrikanischen Länder – müssen auch tatsächlich beigelegt werden. Im Bereich des Klimawandels und der Doha-Verhandlungsrunde der WTO muss die Koordinierung verbessert werden. Nur so kann eine Einigung für die Ende dieses Jahres anberaumte UN-Konferenz in Kopenhagen erzielt werden. Wir hoffen natürlich auch, dass die Dialogkonferenz der Doha-Runde neue Impulse verleiht. Das sind die Erwartungen Chinas an die Konferenz in L'Aquila."

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