Lhasa
Die gesamte installierte Kapazität der Kraftwerke im chinesischen Autonomen Gebiet Tibet hat mittlerweile 500 Megawatt erreicht. Jährlich werden dort 1,2 Mrd. Kilowattstunden Strom erzeugt. Fast alle Landkreise sind an dem Stromversorgungsnetz angeschlossen. Dies teilte ein Beamter der zuständigen Behörden des autonomen Gebietes mit.
In den letzten 40 Jahren habe die chinesische Zentralregierung 8,8 Mrd. Yuan RMB zur Erschließung von Wasserenergie, Erdwärme und Sonnenenergie in Tibet investiert und eine Reihe von Kraftwerken wie das Yangbajing-Erdwärmekraftwerk errichtet. In Tibet sei eine Stromversorgungsstruktur mit Wasserkraftwerken als Hauptträger und Erdwärme sowie Sonnenenergie als Ergänzung errichtet worden. Besonders die rund 500 kleinen Wasserkraftwerke auf dem Lande spielten eine wichtige Rolle bei der Stromversorgung von Bauern und Hirten, so der Beamte weiter. |