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Journalisten besuchen Tibet

2005/07/10

Das Autonome Gebiet Tibet hat Journalisten von acht großen chinesischen Onlinediensten am Dienstag zu einer zehntägigen Tibet-Reise eingeladen.

Anlässlich des im September bevorstehenden 40 Jahrestages der Gründung der Provinz sollen die Reporter einen Eindruck von der Region bekommen.

Zum Beginn der Reise sagte der PR-Berater der Regionalregierung, Zhong Sheng: "Juli ist die schönste Zeit in Tibet."

"Es gibt über 1700 buddhistische Einrichtungen und ungefähr 46.000 Mönche und Nonnen in den Klöstern. Dazu kommen vier Moscheen und eine katholische Kirche."

Von 1994 bis 2004 hat die chinesische Zentralregierung rund 50 Milliarden Yuan (5 Milliarden Euro) in Infrastrukturprojekte in der Region gepumpt. Dazu kommen nocheinmal rund 6,4 Milliarden Yuan (648 Millionen Euro) von Lokalregierungen.

Das Bruttoinlandsprodukt der Region stieg von 327 Millionen Yuan (320.000 Euro) 1965 auf 21 Milliarden Yuan (2,1 Milliarden Euro) im letzten Jahr.

Tibet verfügt über ein Strassennetz von 42.000 Kilometern, dass 92 Prozent aller Landkreis erschließt. Drei Flüghäfen verbinden die Region mit anderen Landesteilen.

1,2 Millionen Touristen haben 2004 Tibet besucht. 95,800 kamen aus dem Ausland und ermöglichten Einkünfte von rund 1,5 Milliarden Yuan (152 Millionen Euro) in der Region.

"Alltägliche Gebrauchsgegenstände gibt es im Überfluss. Das Leben der Leute ist besser geworden. Im Prinzip ist Tibet ohne Armut. Einige Leute leben sogar ein gutes Leben", meinte Zhong. Das Nettoprokopfeinkommen von Baueren und Nomaden betrug im letzten Jahr etwa 1861 Yuan (186 Euro).

Der stellvertretende Direktor des Organisationsbüros für die Feiern zum 40. Jubiläum, Dejei Zhuoga, sagte, es werde verschiedene Veranstaltungen zum Feiertag im September geben, darunter Parties und Feuerwerke und die Einweihung des Vorplatzes des Potala Palastes.

Mit einer Fläche von 1,2 Millionen Quadratkilometern bedeckt Tibet ein Achtel Chinas und ist mit einer durchschnittlichen Höhe von 4000 Metern über dem Meeresspiegel als das "Dach der Welt" bekannt.



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