Am 30. Mai haben der Außenminister Fischer und Bundestagspräsident Thierse mit dem Dalai Lama in Berlin zusammengetroffen. Wir sind entschieden dagegen und drücken hiermit unsere tiefste Unzufriedenheit aus.
Tibet ist ein Bestandteil des chinesischen Territoriums und die Tibet betreffenden Angelegenheiten stellen ausschließlich innere Angelegenheiten Chinas dar. Keinem Ausland steht es zu, sich darin einzumischen. Dalai Lama ist keine normale religiöse Person, sondern eine politische Figur, die im Ausland unter dem Deckmantel der Religion separatistische Aktivitäten betreibt.
Das Zusammentreffen deutscher Politiker mit dem Dalai Lama steht im Widerspruch zu der Ein-China-Politik der Bundesregierung, verletzt die Gefühle des chinesischen Volkes, wirkt sich negativ auf die bestehenden guten Beziehungen zwischen China und Deutschland. Wir hoffen sehr, dass die Bundesregierung weiter zu der Ein-China-Politik steht, und alles unterlässt, was dieser Politik zuwiderläuft.