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Ausländische Medien bekommen besseren Zugang
2007/10/11

Ausländische Medien werden während des bevorstehenden 17. Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas mehr Zugang und bequemere Mediendienstleistungen genießen.

Der neue Service umfasst mehr Gruppeninterviews für ausländische Reporter abgesehen von den drei Pressekonferenzen während der Tagung. Ausländische Medien können über die Webseite www.cpcnews.cn um Interviews ansuchen, sagte Cong Wu, ein Mitarbeiter des Medienzentrums, das am Montagvormittag im Media Center Hotel im Stadtzentrum von Beijing offiziell eröffnet wurde.

In diesem Jahr werden auch mehr Delegationen ihre Türen für die Berichterstattung öffnen, sagte Zhu Shoucheng, der Vizedirektor des Zentrums. Im Jahr 2002 während des 16. Parteitags der KP Chinas waren 15 der 38 Delegationen bereit Interviews zu geben.

Ausländische Fotografen, die bisher aus weiter Distanz fotografieren mussten, bekommen näheren Kontakt mit Parteiführern und Delegierten – ein Privileg, das früher nur einige wenige chinesische Medien genossen – sagte ein Mitarbeiter mit Nachnamen Li am Montag gegenüber China Daily.

Das Zentrum, dekoriert in der glücksverheißenden Farbe Rot und mit Chinesischen Knoten geschmückt, bietet auch Getränke, Internetzugang und freie Foto-, Radio- und TV-Übertragung erklärte Zhu.

1033 ausländische Reporter von 258 Medienorganisationen aus 42 Ländern und Regionen, darunter 342 aus Hongkong, Macao und Taiwan, haben sich im Zentrum angemeldet, sagte Zhu. Die Zahl der ausländischen Reporter, die für den 16. Parteikongress akkreditiert waren, betrug 859.

Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung hat Personalwechsel in der Partei als wichtigstes Augenmerk ausländischer Journalisten überholt.

"Die wirtschaftliche und politische Entwicklung und die Olympischen Spiele hängen zusammen. Ich will zusätzlich zum Kongress so viele Themen wie möglich behandeln", sagte Olga Tanasiichuk von der Ukrainischen Nachrichtenagentur, die am Montag ihren Presseausweis vom Zentrum abholte. Tanasiichuk, die auch schon über den 16. Parteikongress berichtet hatte, sagte, dass sie nicht übermäßig an Personalrochaden interessiert sei, da, "anders als in anderen Staaten, ein Wechsel in der Führung nicht heißt, dass es einen Wechsel in der politischen Richtung gibt".

Michael Bristow, ein in Beijing stationierter BBC-Reporter sagte, dass er abgesehen von Personalveränderungen auch am wissenschaftlichen Entwicklungskonzept und am Aufbau einer harmonischen Gesellschaft interessiert sei.

Cao Jingxing, ein Kommentator der in Hongkong ansässigen TV-Station Phoenix, sagte, dass seine Gruppe sich auf die neuen Richtlinien in Bezug auf die Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwan-Straße und die Lösungsansätze der Partei für die sozialen Probleme konzentrieren werde.

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