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China zählt hinsichtlich der Aufforstung weltweit zu aktivsten Staaten
2008/01/29

China ist inzwischen bezüglich der Aufforstung einer der aktivsten Staaten weltweit. In den kommenden Jahren werde man die zügige Aufforstung fortsetzen, um die Umweltbedingungen weiter zu verbessern, teilte der Leiter des taatlichen chinesischen Forstwirtschaftsamts Jia Zhibang vor kurzem in Beijing mit.

Die chinesische Regierung bemüht sich seit langem intensiv um den Umweltschutz und eine Verbesserung der Umweltbedingungen. Aufgrund des konsequenten Einsatzes der Regierung konnte China seine Waldflächen in den vergangenen Jahren stark vermehren. 175 Millionen Hektar des chinesischen Staatsgebiets sind heute Waldflächen. Damit verfügt China weltweit über die größten natürlichen, aber auch aufgeforsteten Waldgebiete. Die Forstwirtschaft hat dadurch vor allem in Hinblick auf den Umweltschutz deutlich an Gewicht gewonnen. Auf der Sitzung der Leiter der regionalen Forstwirtschaftsämter am Montag in Beijing stellte Jia Zhibang aktuelle Statistiken vor:

"Die jüngsten UN-Statistiken belegen, dass die Waldflächen weltweit pro Jahr um fast 6,7 Millionen Hektar zurückgehen. In China entstehen pro Jahr allerdings vier Millionen Hektar Waldflächen. Etwa 53 Prozent des weltweiten Zuwachses an Holzmasse entfallen demnach auf China. China ist damit hinsichtlich der Aufforstung und der Erzeugung von Holzmasse weltweit eines der aktivsten Länder."

Die Bedeutung und der Einfluss der chinesischen Forstwirtschaft sind durch diese Entwicklung erheblich gestiegen. Darüber hinaus spielt Chinas Fortwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel eine immer wichtigere Rolle. Daher verfolgen viele Staaten die Entwicklungen in China in diesem Bereich sehr genau. Im vergangenen Jahr hat das staatliche chinesische Forstwirtschaftsamt eine Arbeitsgruppe zur Bekämpfung des Klimawandels gegründet. Außerdem wurden eine Stiftung zur Beseitigung von Kohlendioxid durch Aufforstung und ein dazugehöriger Fonds eingerichtet. Die chinesische Forstwirtschaft hat daher erheblich dazu beigetragen, der Welt zu zeigen, dass China ein großes, verantwortungsbewusstes Land ist.

Jia Zhibang betonte, dass die chinesische Forstwirtschaft trotz der Erfolge noch einige Aufgaben zu bewältigen habe. In diesem Jahr läge der Schwerpunkt der chinesischen Forstwirtschaft auf einer weiteren Verbesserung der Umweltbedingungen:

"China wird die Aufforstung und die nachhaltige Nutzung der Wälder fortsetzen. Wir wollen weitere Waldflächen schaffen und die bestehenden schützen. Der Schutz der ökologisch wichtigen Feuchtboden-Gebiete soll kontinuierlich verbessert werden. Die Ausbreitung der Wüstengebiete soll weiter bekämpft werden, hier sollen weitere vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Außerdem sollen die Lebensräume der Wildtiere und -pflanzen besser geschützt werden. Zudem wollen wir die Artenvielfalt bewahren. Der Im- und Export von Wildtieren und -pflanzen soll strenger überwacht werden. Selbstverständlich soll das Aussterben seltener Arten verhindert werden."

China setzt sich aber auch für die Lösung internationaler forstwirtschaftlicher Fragen ein. In diesem Zusammenhang bemüht sich China darum, schnellstmöglich ein Netzwerk für Aufforstung und nachhaltige Nutzung von Wäldern in der asiatisch-pazifischen Region zu schaffen. Derzeit erarbeiten Chinas Forstwirtschaftsämter einen Aktionsplan zur Bekämpfung des Klimawandels. China hat sich dadurch bei Verhandlungen bezüglich des Klimawandels eine deutlich bessere Ausgangsposition verschafft. Gleichzeitig hat China aber auch alle internationalen Konventionen in diesem Bereich gewissenhaft erfüllt. China hat den internationalen Austausch und die Zusammenarbeit intensiviert. Die Handelsstreitigkeiten, die den Bereich der Forstwirtschaft betreffen, konnten dadurch beigelegt werden. Inzwischen arbeiten China und die EU auch im Kampf gegen illegale Rodungen eng zusammen.

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