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Deutschsprachige Medien beobachten NVK und PKKCV aufmerksam
2008/03/05

Die ersten Tagungen des elften chinesischen Nationalen Volkskongresses (NVK) und des elften Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) sind im März ein großes Thema in China. NVK-Abgeordnete und PKKCV-Mitglieder aus verschiedenen Gebieten kommen nach Beijing und diskutieren über wichtige Themen von nationalem Interesse. Auch die deutschsprachigen Medien zeigen an diesen beiden Konferenzen reges Interesse. Der China-Korrespondent der deutschen Zeitung "Die Welt" und der österreichischen Zeitung "Der Standard" Johnny Erling ist bereits seit zehn Jahren in China. Er sagte, die Konferenzen des NVK und der PKKCV in diesem Jahr seien sehr wichtig für die Entwicklung Chinas. Er interessiere sich besonders für die wirtschaftliche Entwicklung Chinas.

"Chinesische Wirtschaft ist natürlich ein zentrales Thema. Es wollen natürlich alle wissen, wie es mit der Wirtschaft Chinas weiter geht. Was wird auf diesem Volkskongress an neuen Richtlinien zur Entwicklung der Wirtschaft verabschiedet? Wird die Abbremsung, die Abkühlung der Wirtschaft vorangetrieben? Also, das sind Themen, die heute das Ausland heute sehr interessiert."

Johnny Erling sagte weiter, die Wirtschaft Chinas sei für die ganze Welt sehr wichtig. Das liege daran, dass es viele Bereiche gebe, in denen China mittlerweile sehr eng mit dem Rest der Welt verbunden sei. Alles, was die chinesische Wirtschaft von heute angehe, sei auch von großem Interesse für die anderen Länder der Welt.

Die Olympischen Spiele werden im August dieses Jahres in Beijing stattfinden. Um die Olympischen Spiele erfolgreich auszurichten, hat China sich in vielen Bereichen bemüht. Auf dem diesjährigen NVK und der PKKCV werden dazu sicherlich viele Vorschläge gemacht. Johny Erling sagte:

"Die Olympischen Spiele sind natürlich ein Ereignis, wo die gesamte Welt auf Beijing schaut. Und alles, was im Nationalen Volkskongress zu den Olympischen Spielen gesagt wird, zur Vorbereitung, zu den Kosten, zu den Sicherheitsfragen, zur Frage der Sicherheit vor Terrorismus, zur Frage, wie man mit den vielen Menschen, die hierher kommen, umgeht. Das sind alles Fragen, die heute in der Welt alle interessieren."

Die deutschsprachigen Medien interessieren sich außerdem für weitere zentrale Themen in China. Die Korrespondentin des Ersten Deutschen Fernsehens (ARD) Petra Aldenrath und der Korrespondent des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) Johannes Hano sagten, dass sie auf dem NVK und der PKKCV dieses Jahr besonders über den Ausgleich von Armut und Reichtum sowie über die Lösung der Verkehrprobleme in den großen Städten berichten würden.

Durch den NVK und die PKKCV können Leser, Hörer und Zuschauer über die deutschsprachigen Medien mehr über China erfahren. Die Korrespondenten treffen Abgeordnete und hören deren Meinungen. ARD-Korrespondentin Petra Aldenrath sagte, sie interessiere sich sehr für die Trachten der Abgeordneten der nationalen Minderheiten. Sie komme immer zum Anfang der Versammlungen, um dies zu beobachten.

"Mein Lieblingstag beim NVK ist natürlich der erste Tag. Wenn die ganzen Abgeordneten, wenn die mit ihren nationalen, wenn die mit ihren Provinz- und Volkstrachten dann dort eingelaufen kommen. Man sieht so, dass China wirklich auch eine ganze Vielfalt von Völkern und Volkstämmen hat. Und das gefällt mir immer sehr, sehr gut, wenn die Menschen dann auch ihre Ethnie, ihre Herkunft einfach zeigen, und das auch in ihren Kleidern ausdrücken."

Der NVK und die PKKCV haben sich für ausländische Medien immer mehr geöffnet. China bemüht sich, für die Interviews mit den ausländischen Medien eine lockere Atmosphäre zu schaffen. Im Laufe seiner langjährigen Tätigkeit in China konnte Johnny Erling diese Veränderung beobachten. Er sagte:

"Jahr für Jahr wurde es etwas besser. Das heißt, man konnte öfters mit den Abgeordneten sprechen. Und gleichzeitigen konnten wir an einigen der Plenarsitzungen oder Plenardiskussionen teilnehmen. Das ist eingeführt worden als ein Schritt zur Öffnung des Parlaments von China."

Die deutschsprachigen Medienvertreter können also feststellen, dass China immer offener wird. Die chinesischen Behörden hat zudem Maßnahmen getroffen, um ausländischen Medien Interviews zu erleichtern.

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