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Ausländische Medien konzentrieren sich auf Olympische Spiele in Beijing
2008/03/12

Mehr als 800 ausländische Journalisten berichten in diesem Jahr über die Jahrestagungen des NVK, des Nationalen Volkskongresses, und des Landeskomitees der PKKCV, der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes. Allerdings konzentrieren sich die Journalisten auch dabei schon auf das wichtigste Ereignis in Beijing in diesem Jahr, auf die Olympischen Spiele.

"Die Olympischen Spiele sind natürlich ein Ereignis, wo die gesamte Welt auf Beijing schaut und alles, was im Volkskongress zu den Olympischen Spielen gesagt wird, zur Vorbereitung, zu den Kosten, zu den Sicherheitsfragen, zur Frage der Sicherheit vor Terrorismus, zur Frage, wie man mit den vielen Menschen, die hierher kommen, umgeht und, und, und, das sind alles Fragen, die heute in der Welt alle interessieren."

Johnny Erling arbeitet als Korrespondent der deutschen Tageszeitung "Die Welt" in Beijing. Die Mehrzahl der Fragen, die Johnny Erling auf der Pressekonferenz anbringen will, dreht sich um das Thema Olympische Spiele in Beijing.

Auch für die anderen ausländischen Journalisten sind Chinas Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und des Verkehrswesens in Beijing sehr wichtige Themen. Gilberto Scofield von der brasilianischen Zeitung "Globo" äußerte sich positiv über Chinas Bemühungen zur Lösung der Verkehrsprobleme. Seiner Meinung nach hätten sich sowohl die Verkehrssituation als auch die Luftqualität in Beijing bereits erheblich verbessert:

"Beijing geht es ähnlich wie der größten brasilianischen Stadt Sao Paulo, beide haben mit erheblichen Verkehrsproblemen zu kämpfen. Allerdings kann ich feststellen, dass die Bemühungen der chinesischen Regierung zur Verbesserung der Verkehrsbedingungen bereits Erfolge zeigen. Seit die U-Bahn-Linie fünf in Betrieb genommen wurde, hat sich die Verkehrssituation entspannt. Diese U-Bahn-Linie ist nicht nur für die Spiele gebaut worden, sondern sie ist auch ein langfristiges Projekt, von dem vor allem die Beijinger Bürger profitieren werden. Eine andere Maßnahme, die sich in der Praxis bewährt hat, war das teilweise Fahrverbot, das im vergangenen August probeweise ein paar Tage galt. Damals durften einen Tag lang nur Autos fahren, deren Nummernschilder auf einer geraden Zahl endeten, am nächsten Tag waren die anderen zugelassen. Aufgrund der verminderten Fahrzeugzahl floss der Verkehr an diesen Tagen deutlich schneller, es gab kaum noch Staus. Außerdem reduzierte sich die Abgasemission, die Luftqualität verbesserte sich. Diese Methode hat sich als sehr wirkungsvoll erwiesen. Darüber hinaus sind in Beijing weitere Ringstraßen gebaut worden. Auch das hat den Verkehrsdruck gemildert."

Die ausländischen Medien berichten außerdem ausführlich über die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele. Heri Amol vom französischen Fernsehsender "France 24" sagte, er habe vor den Jahrestagungen des NVK und der PKKCV bereits mehrere Berichte über die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele geschrieben. Auch bei der Berichterstattung über die zwei Jahrestagungen werde er diesem Thema weiterhin große Aufmerksamkeit schenken:

"In Hinblick auf den Bau der Sportstätten sind die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in Beijing wirklich gut gewesen. Bis zur Eröffnung der Olympischen Spiele im August werden alle Sportstätten und die geplanten U-Bahn-Linien fertig gestellt sein. Unseren Zuschauern haben wir die umfassenden Vorbereitungen auf die Spiele in Beijing bereits in Berichten über das Nationalstadion, das so genannte 'Vogelnest', und über das staatliche Schwimmzentrum, den 'Wasserwürfel', nahe gebracht. In Beijing kann man derzeit unglaubliche Veränderungen verfolgen."

Die brasilianische Stadt Rio de Janeiro bewirbt sich um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2016. Gilberto Scofield vom brasilianischen "Globo" lebt und arbeitet bereits seit vier Jahren in Beijing. Er hat große Erwartung an die Olympischen Spiele in Beijing und sieht sie als große Karrierechance:

"China ist bereit, die Olympischen Spiele in Beijing können kommen. Die Verkehrsbedingungen in Beijing konnten bereits erheblich verbessert werden. Die Sportler werden nicht im Stau stehen. Die chinesische Regierung setzt alles daran. Die Sportanlagen für die Spiele sind perfekt. Fast alle Sportstätten sind inzwischen fertig. Die meisten sind bereits bei Probewettkämpfen getestet worden. Ich war im vergangenen Jahr dabei, als das staatliche Schwimmzentrum 'Wasserwürfel' feierlich freigegeben wurde. Es ist wirklich faszinierend! Die angenehme Atmosphäre, die Architektur und die Services, die der Wasserwürfel bietet, sind erstklassig. Erstmals habe ich in diesem Jahr die Chance, von den Olympischen Spielen zu berichten. Damit werde ich hier in China das schönste Kapitel meiner Karriere aufschlagen!"

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