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Regierungsvertreter und Medien verurteilen Störungen des olympischen Fackellaufs
2008/04/09

Beijing

In vergangenen Tagen haben einige japanische, russische, ungarische und französische Regierungsvertreter und Medien die Störungen des olympischen Fackellaufs verurteilt und einen möglichen Boykott der Olympischen Spiele ausgeschlossen. Der Vorsitzende der russischen Duma Boris Gryzlow erklärte am Dienstag, politische Fragen sollten auf andere Weise gelöst werden. Die Olympischen Spiele in Beijing müssten auf jeden Fall wie geplant ablaufen.

Der stellvertretende russische Ministerpräsident Vasiliy Ivanovich Zhukow sagte am Dienstag, die Olympischen Spiele seien ein großes internationales Ereignis. Russland lehne einen Boykott der Spiele ab. Sein Land werde eine Sportlerdelegation nach Beijing entsenden. Jeder Versuch, die Beijinger Spiele zu boykottieren sei "inakzeptabel".

Der japanische Minister für Kabinettsangelegenheiten Machimura Notutaka sagte am Dienstag vor der Presse in Tokio, die Olympischen Spiele in Beijing seien ein großes Sportsfest. Alle Völker der Welt erwarteten die erfolgreiche Ausrichtung der Spiele in Beijing. Gewalt und Demonstrationen trübten dieses fröhliche Ereignis. Gewalttaten seien auf keinen Fall eine fröhliche Sache.

Der ungarische Staatssekretär für Sportswesen Elbert Gabor sagte am Dienstag vor der Presse, Ungarn werde auf alle Fälle Delegationen zu den Olympischen und den Paralympischen Spielen nach Beijing schicken.

Die französischsprachige Zeitung "Nouvelles d'Europe" schreibt am Dienstag in einem Kommentar, eine Politisierung der Olympischen Spiele verletze den olympischen Geist. Es lasse sich durch immer mehr Beweise belegen, dass wenige Separatisten versuchten, die erfolgreiche Austragung der Spiele in Beijing zu stören. Es sei eine massive Beleidigung des olympischen Geistes und der olympischen Ideen, wenn man derartige Versuche dulde, hieß es weiter.
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