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Internationales Symposium über Menschenrechte in Beijing
2006/11/28

Am Mittwoch ist in Beijing ein internationales Symposium über Menschenrechte eröffnet worden. Es wurde von der chinesischen Forschungsvereinigung für Menschenrechte organisiert. Rund 100 Behördenvertreter und Experten aus 18 Ländern und Regionen in Asien, Afrika, Europa und Amerika beraten auf dem dreitägigen Symposium über Menschenrechte und Förderung und Aufbau einer harmonischen Welt. Die Teilnehmer der Konferenz forderten einen gleichberechtigten Dialog und Zusammenarbeit aller Nationen zum Thema Menschenrechte.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass alle Länder aufgrund verschiedener Gesellschaftssysteme, unterschiedlichem Entwicklungsstand und kulturellem Hintergrund ihren eigenen Weg zur Wahrung der Menschenrechte haben.

Der stellvertretende Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des chinesischen Nationalen Volkskongresses Jiang Zhenghua erklärte, die internationale Beachtung der Menschrechte könne in Zukunft weitere Forschritte machen. Voraussetzung sei aber, dass alle Staaten harmonisch zusammenarbeiten. Er sagte:

"Jedes Land hat das Recht, das eigene Gesellschaftssystem und den geeigneten Entwicklungsweg zu bestimmen. Deshalb sollen wir Dialog und Austausch zwischen den verschiedenen Zivilisationen verstärken und im Geist von Gleichberechtigung und Offenheit die Demokratisierung der internationalen Beziehungen fördern, nach Gemeinsamkeiten streben und Meinungsverschiedenheiten beseitigen, um eine gemeinsame Entwicklung zu realisieren. Außerdem müssen wir eine harmonische Welt, die verschiedene Zivilisationen umfasst und in der die Menschenrechte anerkannt werden, aufbauen."

Weiter sagte Jiang, das Streben nach Harmonie gehöre zur traditionellen chinesischen Kultur. Im Geist der Harmonie habe China den Schutz und die Förderung der Menschenrechte vorgeschlagen und sich dafür eingesetzt, eine harmonische Gesellschaft aufzubauen. Derzeit könne China bereits den meisten Chinesen ein Leben in bescheidenem Wohlstand bieten. Auch sei der Aufbau eines demokratischen Rechtssystems in China kontinuierlich verstärkt worden. Im Zuge der Entwicklung der Menschenrechte werde sich China unermüdlich um die internationale Zusammenarbeit für die Menschenrechte bemühen.

In diesem Jahr wird der 40. Jahrestag der Annahme der internationalen Konventionen über die bürgerlichen und politischen Rechte sowie über die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte gefeiert. Vor 15 Jahren veröffentlichte die chinesische Regierung das erste Weißbuch in Bezug auf Menschenrechte. Die chinesische Regierung ratifizierte 22 internationale Menschenrechtskonventionen. Die von den Konventionen vorgegebenen Maßstäbe erfüllt China gewissenhaft.

China verstärkt den internationalen Dialog und Austausch im Bereich der Menschenrechte ständig. In mehr als zehn Jahren hat China unter anderem mit Großbritannien und den USA mehr als 70 Symposien und Konferenzen zum Thema Menschenrechte durchgeführt und sich mit mehr als 30 Entwicklungsländern über Menschenrechte ausgetauscht.

Der Vorsitzende der Südafrikanischen Menschenrechtskommission Jody Kollapen erklärte, Südafrika und China hätten bei der Wahrung und Förderung der Menschenrechte gemeinsame Interessen und sollten deshalb eng zusammenarbeiten. Kollapen sagte:

"China hat positive Beiträge im Kampf gegen die Rassentrennung in Südafrika geleistet. Wir hoffen, mit China verstärkt zusammenzuarbeiten und unser Land weiterzuentwickeln. Während dieses Prozesses können wir beide viel voneinander lernen."

Nach Meinungen der Teilnehmer sind die Menschenrechte selbst keine starre Kategorie, sondern entwickeln sich kontinuierlich. Dementsprechend sollte die Diskussion über die Menschenrechte ständig vertiefet und weiterentwickelt werden. Sie appellierten deshalb an alle Länder, ihr Verständnis und den Austausch zu intensivieren und die gesunde und harmonische Entwicklung bei der internationalen Gewährleistung der Menschenrechte voranzutreiben.

(China.org.cn, 23. November 2006)

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